Erich für den 27.09.2020

 Hallo Ihr Lieben! 

Allen Gruß uns Segen! 

Erkenntnisunterschiede hat es in der christlichen Gemeinde von Anfang an gegeben. Insofern kann es uns in unseren innerkirchlichen Debatten beruhigen und mit der nötigen Gelassenheit versehen. Problematisch wird es allerdings, wenn der Ton in der Diskussion hitzig und unsachlich, die Sprache aggressiv und verletzend wird und es am Ende nur darum geht, als überlegener Gewinner Recht zu behalten. Wenn es im Streitgespräch um Themenbereiche geht, die unseren Glauben betreffen oder kirchliche Positionen tangieren, streiten wir oft noch leidenschaftlicher, weil wir ja um unsere „Herzenssache“, um Gewissensüberzeugungen und Lebensprägungen meinen „kämpfen“ zu müssen.

Das Wichtigste bei allem Streit: Verrat die Liebe nicht! Welchen Stellenwert messt ihr der eigenen Erkenntnis bei? Wenn es um Rechthaberei und liebloser Überheblichkeit geht, dann wird oft vergessen, dass es keine Gotteserkenntnis ohne Liebe gibt. Die Gottesliebe ist der Weg zur Erkenntnis, die lässt uns Gott in Wahrheit erkennen, sie weitet und klärt unsere Sinne.

Wenn Gottes Liebe unsere Herzen gewinnt, weckt sie in uns die Liebe zu ihm, zu seinem Wort und zu den von ihm geliebten Menschen. Gottes Liebe macht gemeinschaftsfähig. Sie beschert uns eine menschenfreundliche, respektvolle Streitkultur fern von jedem Fanatismus und jeder verkniffenen Verbohrtheit. Es könnte in unseren Gemeinden eine Atmosphäre entstehen, die uns Christen gut zu Gesicht stünde.

Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche. 

Liebe herzliche Grüße Ihr und Euer

Erich Elpers

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