Erich für den 24./25.10.2020

 Hallo Ihr Lieben! 

Allen Gruß und Segen! 

In diesem Monat haben wir Christen ganz besonders der Mutter Gottes, Maria, gedacht. Als zentrales Gebetsereignis stellten wir Christen den Rosenkranz in den Mittelpunkt der Gebete. 

Nun gibt es viele Christen, die sich mit dem Rosenkranz schwertun, weil er eintönig und oft langweilig zu sein oder zu werden scheint. Die Begründung ist dann: das ist ja immer dasselbe. Genau darum geht es: Im Rhythmus des Atmens die gleichen Sätze sprechen. Das macht ruhig und gelassen. Man muss nicht jeden Satz und jeden Gedanken immer gegenwärtig aufnehmen. Das Rosenkranzbeten ist wie eine Meditation, wie ein sich versinken in die Geheimnisse des Lebens- und Erlösungstätigkeit Jesu. Es macht auch ein wenig deutlich, in welchem Verhältnis Maria zu Jesus steht und lebt.

Ein kleines Bild soll dies ein wenig deutlich machen: Wir können uns einen wundervollen, kunstvollen mit Edelstein bestückten Kerzenleuchter vorstellen: das ist ein Bild für Maria die Muttergottes. Diesen Leuchter können wir bestaunen, mit kunstvollen Worten beschreiben und als unglaublich finden.

Dann stellen wir eine Kerze darauf: das soll ein Bild sein für Jesus Christus. Nun zünden wir diese Kerze an und das Kerzenlicht tritt unmittelbar in unser Gesichtsfeld. Der Kerzenleuchter, vorher noch bewundert, verschwindet, weil das Licht der Kerze die Menschen eher in den Bann zieht.

So stelle ich mir das Verhältnis von Maria zu Jesus vor. Mit diesen Gedanken fiel mir das Rosenkranzbeten etwas leichter.

Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche. Liebe herzliche Grüße

Ihr und Euer

Erich Elpers

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